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Filmfestival von Venedig mit Mystery-Thriller “Weißes Rauschen” eröffnet

Unter den zahlreichen Stars, die bei der 79. Ausgabe der Mostra über den roten Teppich schritten, waren die ehemalige US-Außenministerin und Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton und die französische Schauspiel-Legende Catherine Deneuve, die mit einem Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk ausgezeichnet werden soll und mit einer ukrainischen Flagge an ihrer Jacke auftrat.

Nachdem Justin seine ersten kleineren Rollen in Hollywood bekommen hat, setzt er unbeirrt seinen Weg weiter fort und stürzt sich exzessiv in die Darstellung seiner Filmrollen. Er ist überzeugt, dass er seine Rollen nur dann glaubhaft verkörpern kann, wenn er die Figuren, die er vor der Kamera darstellt, auch selbst lebt. Doch nicht nur dies, sondern auch seine Sexsucht führen dazu, dass seine Beziehung zu Robert, den er aufrichtig liebt, mehr und mehr in Gefahr gerät. Während er allmählich zum gefeierten Star des Studios aufsteigt, droht seine heimliche Affäre zu B-Filmstar Spencer Jackson zu eskalieren. Und dann ist da auch noch Justins Bruder, der mit seinem Besuch ein dunkles Geheimnis aus seiner Vergangenheit ans Licht zu bringen droht. Spannend und einfühlsam taucht der Leser in die Welt Hollywoods ein.
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Venedig (AFP) – In Venedig sind die internationalen Filmfestspiele mit dem Film “Weißes Rauschen” mit Adam Driver und Greta Gerwig in den Hauptrollen eröffnet worden. Unter den zahlreichen Stars, die bei der 79. Ausgabe der Mostra über den roten Teppich schritten, waren die ehemalige US-Außenministerin und Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton und die französische Schauspiel-Legende Catherine Deneuve, die mit einem Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk ausgezeichnet werden soll und mit einer ukrainischen Flagge an ihrer Jacke auftrat.

Der Eröffnungsfilm “Weißes Rauschen” von US-Regisseur Noah Baumbach konkurriert – mit 23 weiteren Filmen – im Wettbewerb um den “Goldenen Löwen” für den besten Film. Hauptdarsteller Driver spielt darin einen Professor für Hitler-Studien an einem amerikanischen College, dessen Leben durch einen Giftgasunfall auf den Kopf gestellt wird.

24 Filme im Wettbewerb der Filmfestspiele Venedig

Das Buch zum OSCAR-prämierten Film Völlig überraschend trifft Elio seine erste große Liebe: Der Harvard-Absolvent Oliver ist für sechs Wochen bei Elios Familie an der italienischen Riviera zu Gast. Oliver ist weltgewandt, intelligent und schön. Er ist alles, was Elio will, vom ersten Moment an. Die Zuneigung ist gegenseitig, doch Schüchternheit und Unsicherheit veranlassen beide zur Zurückhaltung. Ein fast unerträgliches Spiel von Verführung und Zurückweisung beginnt. »Ein wunderschönes und kluges Buch … ein Wunder.« Colm Toíbín
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Fans des US-französischen Schauspieler Timothée Chalamet können sich auf sein neues Roadmovie “Bones and All” freuen, das Chalamet wieder mit dem italienischen Regisseur Luca Guadagnino (“Call Me By Your Name”) zusammenbringt – diesmal für eine “Kannibalen-Romanze”. Mit dabei ist auch der französische Schriftsteller und Filmemacher Florian Zeller, der mit Hugh Jackman, Laura Dern und Anthony Hopkins sein Theaterstück “Der Sohn” verfilmt hat.

Um in der verlockenden Modelwelt Montréals Fuß zu fassen, scheut der 19-jährige Danny weder vor intensivem Einsatz seines gutgebauten Körpers noch vor weit unlauteren Mitteln zurück. Im harten Techno- und House-Rhythmus umkreist die Kamera den körperbewussten sexy Boy während seiner Odyssee durch die glitzernde, sexuell aufgeladene Hochglanz-Welt der Catwalks, Designerdrogen und durchtrainierten Männerkörper: Immer auf dem schmalen Grat zwischen Glamour oben im Scheinwerferlicht und drohendem Absturz als GoGo-Stripper und Pornoakteur! Für sein schonungslos-intensives Spielfilm-Porträt der Welt des schönen Scheins und seiner Schattenseiten hat Regisseur Langlois (L’ESCORTE / THE ESCORT) professionelle Jungmodels und die Creme der blühenden Musik- und DJ-Szene Québecs eingesetzt: ein Augen- und Ohrenschmaus und gleichzeitig eine faszinierende Reflexion über Männerkörperkult und sexuelle Identifikation.
Fimtipp: Danny in the sky

Die größten Erwartungen richten sich wohl auf die Premiere der Marilyn-Monroe-Filmbiografie “Blonde”, die sich dem tragischen Leben der Ikone auf eher düstere Weise nähert. Der australische Regisseur Andrew Dominik hat seinen Film bereits zu einem “Meisterwerk” erklärt, Schauspielerin Ana de Armas könnte damit vom aufgehenden Stern zum Kassenmagneten à la Monroe werden.

Das älteste Filmfestival der Welt wird von US-Schauspielerin Julianne Moore geleitet und endet am 10. September mit der Verleihung des “Goldenen Löwen” für den besten Film. Dominiert wird die diesjährige Auswahl von Filmen aus Hollywood und Westeuropa. Eine bemerkenswerte Ausnahme ist “No Bears” des iranischen Filmemachers Jafar Panahi, der im Iran im Gefängnis sitzt.

kbh/se

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